Microsoft erweitert Windows um DirectStorage API-Unterstützung

Microsoft erweitert Windows um DirectStorage API-Unterstützung

Microsoft hat das wohl aufregendste Feature der Xbox Series S/X - DirectStorage API - auf Windows-PCs gebracht, indem es Entwicklern die Möglichkeit gibt, es in ihre PC-Spiele zu implementieren. Dies hat das Potenzial, die Art und Weise, wie PC-Spiele geladen und hergestellt werden, grundlegend zu revolutionieren. Auf ausreichend schnellen SSDs könnte dies Ladebildschirme in jedem unterstützenden Spiel überflüssig machen und sogar das schnellere Laden von Inhalten aus dem Systemspeicher ermöglichen, was unangenehme Pop-In-Effekte beenden und die Draw-Distance für Open-World-Spiele potenziell erheblich vergrößern könnte.

DirectStorage ermöglicht es Hochgeschwindigkeits-NVMe-SSDs, die volle Leistungsfähigkeit ihres Speichers zu nutzen, anstatt von der CPU oder der Spiel-Engine eingeschränkt zu werden. Dies führt zu einer Leistung, die kaum schneller ist als die einer SATA-SSD. In Zukunft wird dies sogar noch besser werden, da DirectStorage es GPUs ermöglicht, die Dekompression von Texturen und anderen Assets, die in das Spiel geladen werden müssen, zu übernehmen.

Microsoft hat die Namen der Entwickler oder Spiele, die diese Technologie nutzen werden, noch nicht bekannt gegeben, aber da sie in der Unreal Engine 5 so gut implementiert wurde, dürfte sie im PC-Bereich recht schnell Verbreitung finden.

Sowohl Windows 10 als auch Windows 11 werden DirectStorage unterstützen, aber die beste Leistung wird es wahrscheinlich unter Windows 11 geben.

Erwarten Sie, dass Microsoft auf der Game Developers Conference am 22. März mehr darüber im Detail erzählen wird.

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